📍 Fiji-Projekt für eine kundenspezifische elektrische Steuerungsanlage für eine Kühlkammer mit mehreren Temperaturzonen
Dieses Projekt ist eine mittelgroße bis große Kühllageranlage mit einer Fläche von 4.000 Quadratmetern. Sie umfasst 6 Kühlräume, die sich auf 5 verschiedene Temperaturzonen verteilen (Vorraum, Kühlraum, Zweitemperaturraum, Tiefkühlraum, Weinkeller)
Temperaturzonen
Vorraum
+10 °C bis +15 °C
Zwei-Temperatur-Raum
Konfigurierbar zwischen −5 °C und +5 °C
Gefrierraum
−22 °C bis −18 °C
Weinlagerzimmer
+12 °C ±1 °C
Systemübersicht
Kühlaggregats
Insgesamt 13 unabhängige Kälte-Kondensaggregat-Einheiten.
Steuersystem
Gesteuert durch 3 dezentrale SPS-Steuerungsschränke mit einer zentralen SCADA-Überwachungsstation für ein vollautomatisches elektrisches Systemmanagement.
Unsere Lösung
► Intelligente Temperaturregelung
- Jeder Kühlraum ist mit einer Mehrpunkt-Temperaturmessung (jeweils primäre und redundante Sensoren pro Raum) ausgestattet, unterstützt den automatischen Wechsel auf Ersatzsonden bei Ausfall einer Sonde und gewährleistet eine stabile Temperaturregelung innerhalb von ±1,0 °C für mittlere/höhere Temperaturzonen und ±1,5 °C für Niedrigtemperaturzonen unter normalen Betriebsbedingungen.
► Präzises Abtauen
- Jeder Verdampfer arbeitet mit einer unabhängigen, adaptiven Abtauregelung basierend auf Zeit, Temperaturdifferenz und Kompressorlaufzeit; zudem sind Trockenlauf-Schutzfunktion und Abbruch des Abtauens bei Erreichen einer bestimmten Temperatur oder nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit integriert.
► Betriebsmodi mit mehreren Funktionen
- Unterstützt mehrere Lüftersteuerungsmodi für Verdampfer (kontinuierlich, zyklisch, Stillstand bei Kompressorstillstand), wodurch ein verzögerter Start/Stopp, gestaffelte Kompressorstarts und zeitgesteuerte zyklische Betriebsabläufe zur Reduzierung der Spitzenleistungsaufnahme ermöglicht werden.
► Managementsystem
- Das System verfügt über ein mehrschichtiges Sicherheitsmanagementsystem, das elektrischen Schutz, Kältemittel-Leckageerkennung und Hoch-/Niederdruckalarme kombiniert. Bei einem schwerwiegenden Fehler initiiert der betroffene Stromkreis einen Abschaltvorgang und löst akustische sowie optische Alarme aus. Die Wiederherstellung nach kritischen Fehlern erfordert einen manuellen Reset am lokalen Bedienfeld. Das System verwendet eine dreistufige, passwortgeschützte Zugriffsstruktur (Operator, Supervisor, Ingenieur). Es enthält Verriegelungslogik zum Verhindern von Fehlbedienungen und unterstützt die Fernüberwachung über eine gesicherte VPN-Verbindung, um umfassende Zuverlässigkeit und Steuerbarkeit sicherzustellen.
Ergebnisse
✔ Hohe Raumausnutzung Eine sinnvolle Zoneneinteilung für verschiedene Waren ermöglicht ein effizientes Bestandsmanagement und eine flexible Lagerplatzzuweisung.
✔ Optimierte Energieeffizienz Intelligente Regelung, adaptive Abtaufunktion und Modulation der Lüfterdrehzahl führen zu einer geschätzten Energieeinsparung von 15–20 % im Vergleich zu herkömmlichen Ein-/Aus-Systemen.
✔ Geringe Betriebskosten Hohe Automatisierung reduziert den manuellen Aufwand für die routinemäßige Überwachung und Anpassung und senkt damit den Personalaufwand.
✔ Erhöhte Systemzuverlässigkeit Die dezentrale SPS-Architektur bietet Redundanz; ein Ausfall eines Schaltschranks wirkt sich nicht auf Räume aus, die von anderen Schaltschränken gesteuert werden. Kritische Alarme werden an das zentrale SCADA-System sowie per SMS weitergeleitet.
✔ Gute Skalierbarkeit für zukünftige Erweiterungen Das modulare Schaltanlagendesign und die Reservekapazität in der Hauptstromverteilung erleichtern die zukünftige Erweiterung um zusätzliche Kühlräume mit minimaler Betriebsunterbrechung.